Das heutige Naturschutzgebiet ist der kärgliche Rest eines viel grösseren Flachmoores, das sich über mehrere Kilometer erstreckte; entstanden sind die Flachmore in den Senken der Moränelandschaft des Glattales, quasi ein Überbleibsel der letzten Eiszeit. Vor gut 25 Jahren wurde das Gebiet unter Schutz gestellt, für Besucher geöffnet und vermarktet.
Sot trifft man in den Beobachtungsräumen auf die Vogelbeobachter, die offenbar stundenlang mit Fernglas und Teleskop auf die Wasserfläche starren, dem Treiben der Bewohner zusehen und hoffen, irgend eine seltene Art zu erspähen. Wem die Geduld dazu etwas mangelt, sollte vielleicht ein anderes Hobby suchen, zumal es sein kann, dass das Objekt vor der Linse sich unter dem Wasser verstecken möchte, womit nur gerade der Rücken des Haubentauchers auf die Karte gebannt wird.
Zum Glück gibt es da noch die grösseren Vögel, die langsam und ziemlich desinteressiert über das Naturschutzgebiet schweben dem nahe gelgenen Flugplatz entgegen.