Die Lägern, der östliche Jurahöhenrücken, der das Wehntal vom Furtal trennt, flankiert von den beiden Städtchen Regensburg und Baden.
Regensberg ist ein kleines, malerischen Städtchen am östlichen Ende, gegründet vor knapp 800 Jahren auf dem Hügel verhalf die Lage die Beherrschung der umliegenden Gebiete.
Aus Geldnot wanderten die Besitzrechte schliesslich zur Stadt Zürich und der Ort verlor an Bedeutung. Heutzutage ist es auf alle Fälle ein Besuch wert, stillvoll und hübsch restauriert mit Gaststätten zum Einkehren

Auf auf der Wanderkarte sieht die Lägern völlig harmlos aus, aber der Weg entlang des Grates ist als Bergweg gekennzeichnet, weswegen von Turn- oder Stöcklischuhen nur abgeraten werden kann; dort oben, auf ca. 800 Höhenmetern ist Vorsicht geboten, es ist keine «Autobahn» mehr. Interessant für Ökologen ist der trockene Südhang, für Flugfreunde die Radarstationen der Armee und der Flugsicherung, für Historiker die Ruinen einer Wehranlage, die oben auf dem Grat errichtet und wahrscheinlich von den Regensberger 100 Jahre später zerstört wurde.
Das Durchschlendern der hübschen und netten Stadt Baden erinnert wiederum daran, dass diese endlich mal Foto touristisch entdeckt werden sollte; man begnügt sich so halt mit ein paar Schnappschüssen, was gerade vor die Linse fliegt. Jenseits des Flusses auf der Runie der Burg Stein beginnend verläuft der Weg durch Forst wirtschaftlich genutzte Mischwälder mit dem Highlight des Aussichtsturmes Baldegg, der einen tollen Rundblick über die Hügellandschaft bei Baden bietet.
Falls die Energie noch reicht, lohnt es sich, den Umweg über Windisch zu machen und das ausgegrabene Amphitheater anzusehen; diese wurde pingelig (Schweizerisch?) restauriert.